Die Abriebfestigkeit entscheidet darüber, wie lange ein Boden den realen Belastungen durch Gabelstapler, FTS (fahrerlose Transportsysteme) und starken Verkehr standhält. Doch „superverschleißfest“ ist kein genormter Begriff — hier erklären wir die Wissenschaft dahinter und unsere eigenen Testergebnisse.
In Werkshallen mit hochfrequentem FTS-Verkehr und in Lagerhallen, in denen Gabelstapler ununterbrochen hin- und herfahren, wird die Abriebfestigkeit eines Bodens erheblich beansprucht — das wirkt sich direkt auf Lebensdauer und Instandhaltungskosten aus. Genau deshalb ist „superverschleißfest“ zu einem beliebten Label auf dem Materialmarkt geworden. Aber was bedeutet das wirklich? Dieser Artikel erläutert die Grundlagen der Abriebfestigkeit und zeigt, wie sich tatsächlich feststellen lässt, ob ein Material „superverschleißfest“ ist.
Die Grundlagen
Abriebfestigkeit ist die Fähigkeit eines Materials, mechanischem Verschleiß standzuhalten. Wenn eine Oberfläche mit einem anderen Objekt in Kontakt kommt und sich dagegen bewegt — durch Reibung, Schaben oder Stoß — geht das Material allmählich verloren oder es kommt zu Verformung, was schließlich zu sichtbaren Schäden führt.
Makroebene: Abrieb zeigt sich unmittelbar als Materialverlust und Oberflächenverformung.
Atomare Ebene: Atome können bei Kontakt von der gegenüberliegenden Oberfläche „eingefangen“ werden.
Molekulare Ebene: Der Zerfall des Polymers bedeutet, dass die chemischen Bindungen innerhalb der Moleküle sowie die Van-der-Waals-Kräfte und Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Molekülen aufbrechen.
Ein Material mit hoher Abriebfestigkeit behält seine Oberflächenform und eine stabile Leistung auch bei langfristiger Nutzung bei, ohne sich leicht abzunutzen oder zu zersetzen.
Animierte Erklärung: Was auf molekularer Ebene wirklich über die Abriebfestigkeit entscheidet.
Norm vs. Marketing
Um die Abriebfestigkeit ihrer Produkte hervorzuheben, verwenden viele Hersteller das Label „superverschleißfest“ — in den meisten Fällen jedoch ein Marketingbegriff ohne feste Definition. Es gibt keine nationale Norm, die ein „superverschleißfestes“ Material formal definiert. Wie lässt sich also feststellen, ob ein Material tatsächlich hält, was es verspricht? Durch die direkte Betrachtung der gemessenen Abriebfestigkeit:
Bei hoher Belastung und hochfrequentem Verschleiß — zum Beispiel FTS-Verkehr — reichen weder die Norm GB/T 22374-2018 noch die üblichen Standardmethoden aus. Die BCA-Methode verwendet eine Verschleißprüfmaschine, bei der ein Stahlrad auf einer kreisförmigen Bahn um eine Testscheibe rollt und so den Verschleiß simuliert, den Stahlräder in Kurven und beim Lenken verursachen — eine der intensivsten Verschleißarten, denen ein Boden in der Praxis begegnet. Um Kundenfragen zu den eigenen Bodensystemen von UQESH zu beantworten, haben wir daher einen direkteren und realistischeren Vergleichstest entwickelt (ähnlich der BCA-Methode, jedoch bei noch höherer Belastung) — und lassen die Ergebnisse für sich sprechen.
Der Test im Video
Echte Testoberfläche nach wiederholter Rollbelastung — die Radspuren sind in den einzelnen Testfeldern deutlich sichtbar.
Unser Eigener Test
Vier gängige Bodenbeschichtungen wurden nebeneinander unter identischen Bedingungen getestet.
Testobjekte: gängige verschleißfeste Deckbeschichtungen auf dem Markt auf Acryl-, Epoxid- und Polyurethanbasis.
Testzeitraum: 80 Tage, 32.000 Überfahrten.
Testgerät: elektrischer Gabelstapler – 0,7 Tonnen Eigengewicht, 2,3 Tonnen Zuladung, 1,5 Min./Runde, 10 Betriebsstunden pro Tag, 400 Überfahrten pro Tag.
Schichtaufbau: Grund- und Zwischenschicht aus wasserbasiertem Polyurethanmörtel von UQESH sowie selbstnivellierende Schicht, mit vier unterschiedlichen Deckbeschichtungen darauf: Acryl, Epoxid, einkomponentiges Polyurethan und zweikomponentiges Polyurethan (UQESH).
| Deckbeschichtung | Verschleißbild nach Test | Abriebfestigkeit |
|---|---|---|
| Acrylbasis | Starker Verschleiß, die Oberflächenschicht im Verkehrsbereich praktisch vollständig durchgescheuert, Boden insgesamt beschädigt | Am schlechtesten – erhält die Bodenintegrität nicht |
| Epoxidbasis | Starker Verschleiß mit deutlichen, tiefen Spuren, Teile der Oberfläche bis zur darunterliegenden Schicht durchgescheuert | Schlecht – unbefriedigende Abriebfestigkeit |
| Einkomponentiges Polyurethan | Deutliche Verschleißspuren, Teile der Oberfläche durchgescheuert | Mäßig – Leistung über die Zeit schwer zu erhalten |
| Zweikomponentiges Polyurethan (UQESH) | Nach dem Test sind nur dunkelgraue Verschleißspuren erkennbar, keine vollständige Durchscheuerung | Am besten – erhält wirksam Integrität und Funktion der Oberfläche |
Rangfolge nach Abriebfestigkeit: zweikomponentiges Polyurethan (UQESH) > einkomponentiges (feuchtigkeitshärtendes) Polyurethan ≫ Epoxid, Acryl.
Nach 32.000 Überfahrten sind auf der Oberfläche nur dunkelgraue Verschleißspuren sichtbar — die Beschichtung ist nicht durchgescheuert und behält ihre Dichte sowie ihre Schutzfunktion.
Weitere Daten
Nach 24 Stunden und 7 Tagen übertrifft das wasserbasierte Polyurethansystem von UQESH sowohl die geforderte Norm als auch übliche Reparaturmörtel.
| Zeit | Biegefestigkeitsanforderung GB/T 22374-2018 (Typ JJ) | Übliche Reparaturmörtel | Wasserbasiertes Polyurethansystem UQESH |
|---|---|---|---|
| 24H | ≥ 5 MPa | ~5 MPa | 18 MPa |
| 7D | ≥ 10 MPa | ~5 MPa | 18 MPa |
Ob ein Boden wirklich abriebfest ist, lässt sich nicht allein am Namen ablesen — das erfordert eine wissenschaftliche Grundlage und Testdaten. Gestützt auf fundierte Chemie und konkrete Daten bietet die wasserbasierte Polyurethanbeschichtung von UQESH einen echten Abriebfestigkeitsvorteil gegenüber gängigen „superverschleißfesten“ Epoxid- und Acrylmaterialien.
In der Praxis
Bei Lebensmittelunternehmen wie Teway Food hält die wasserbasierte Polyurethanbeschichtung von UQESH den Boden Jahr für Jahr in gutem Zustand, trotz kontinuierlichem, hochfrequentem FTS-Verkehr.
In stark belasteten Umgebungen wie der Großanlage von Haitian hält das Material von UQESH dem Druck und dem wiederholten Verkehr schweren Geräts stand und bewahrt dabei seine Abriebfestigkeit für einen stabilen, langfristigen Einsatz.
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